Amt für Denkmalschutz

Das Amt für Denkmalschutz ist in Deutschland der Ansprechpartner rund um Denkmalschutz und Denkmalpflege

In der Bundesrepublik Deutschland liegt die Verantwortlichkeit für den Denkmalschutz bei den einzelnen Bundesländern. In Deutschland wird der Denkmalschutz mit 16 Gesetzen geregelt, die auch den Aufbau und die Zuständigkeit der Denkmalbehörden enthalten.

Grob kann in den meisten Bundesländern in Denkmalfachämtern und Denkmalschutzämtern unterschieden werden.

Bei einem Amt für Denkmalschutz handelt es sich um eine Vollzugsbehörde mit Entscheidungsbefugnis. Die Beamten entscheiden nach den Auflagen der Denkmalschutzgesetze, ob ein Denkmal oder ein unter Denkmalschutz fallendes Gebäude abgerissen, entfernt oder saniert werden darf. Des Weiteren sind die Denkmalschutzbeamten auch die richtigen Ansprechpartner für gesetzeskonforme Instandsetzungsarbeiten oder geplante Umbaumaßnahmen, die das Denkmal in seiner Optik verändern würden. Auch die Entscheidung einer Translozierung, also dem Ab- und Wiederaufbau eines Denkmals an anderer Stelle, fällt das Amt für Denkmalschutz.

Die Ämter und Behörden für den Denkmalschutz sind in den staatlichen Verwaltungsapparat eingegliedert worden und arbeiten nach einem hierarchischen, mehrstufigen Prinzip. Diese Ähnlichkeit zur allgemeinen Gerichtsbarkeit entsteht durch das untere, obere und oberste Amt für Denkmalschutz.

Das untere Denkmalschutzamt hat in der Regel seinen Sitz in der Kommunalverwaltung der Stadt oder des Landkreises. Es entscheidet in der Regel in sogenannter erster Instanz über Genehmigungen, die eine Veränderung des Denkmals betreffen.

Das obere Denkmalschutzamt befindet sich im Regierungspräsidium der jeweiligen Bezirksregierung und das oberste Denkmalschutzamt sitzt sich immer im jeweiligen Landesministerium. In einigen Bezirken, wie beispielsweise in Hamburg, Berlin oder dem Saarland gibt es Abweichungen von diesem Prinzip.

Die obere Denkmalschutzbehörde fungiert in der Regel als Sonderaufsichtsbehörde für die untere Denkmalschutzbehörde.

Die oberste Denkmalschutzbehörde hingegen entscheidet über grundsätzliche sowie landesweit betreffende Angelegenheiten des Denkmalschutzes und über entsprechende Förderprogramme. Dort werden gesetzliche Grundlagen und Vorschriften erarbeitet sowie Entscheidungen der Landesregierungen vorbereitet. Die obersten Denkmalschutzämter kooperieren mit den jeweiligen Stiftungen, die sich mit der Denkmalpflege beschäftigen, und regeln den wirtschaftlichen Haushalt. Die oberste Denkmalschutzbehörde hat die Fach- und Rechtsaufsicht über alle anderen Denkmalschutzämter inne.

Zu den Denkmalfachbehörden gehören die Landesämter für Denkmalpflege. Diesen Behörden kommt offiziell keine Entscheidungsbefugnis zu. Dennoch sind die Ämter für Denkmalpflege von qualifizierten Fachleuten besetzt, die beratend tätig werden. In Teilen beraten diese Ämter neben Denkmaleigentümern auch die Ämter für Denkmalschutz und haben so indirekten Einfluss auf denkmalschutzrechtliche Entscheidungen. Das Maß dieser Einflussnahme ist von Bundesland zu Bundesland jedoch unterschiedlich.

Die meisten Bundesländer verfügen über eine einheitliche Behörde für die Denkmalpflege. Zu finden sind diese bei den Landschaftsverbänden und den jeweiligen Kommunen und Verwaltungen.

Tramlofts

Nürnberg

Im historischen Straßenbahndepot an der Fuchsstraße in Zentrumslage von Nürnberg entsteht auf mehr als 10.000 Quadratmetern ein neu konzipiertes Wohnprojekt. Die Vorgaben des wie ein Schloss wirkenden historischen Gebäudes werden für die Schaffung des Wohnkonzeptes neu interpretiert. Die Palette reicht von Galeriewohnungen bis zu Wohneinheiten über drei Etagen. Die spezielle Atmosphäre des Jugendstilgebäudes soll dabei gewahrt bleiben.

Tags: Nürnberg, Tramlofts, Denkmalgeschützte Immobilie

Denkmalhighlight in Leipzig-Gohlis

Leipzig

Im Leipziger Stadtteil Gohlis soll ein denkmalgeschütztes Ensemble zu komfortablem Wohnraum umgestaltet werden. Der Reiz des spektakulären Denkmalhighlights liegt in der Verbindung von wilhelminischem Baustil, modernster Architektur beim Innenausbau und einer weitläufigen Parkanlage. Insgesamt umfasst das Grundstück 66.000 Quadratmeter. Entstehen sollen lichtdurchflutete moderne Wohnungen zwischen 43 und 190 Quadratmetern Größe. Attraktiv ist die nahe Lage zu Innenstadt und Flughafen.

Tags: Leipzig, Denkmalhighlight in Leipzig-Gohlis, Denkmalschutz Immobilien

Landgut Neu Engeldorfer Hof

Köln

Herrschaftlich, umgeben von Natur, in unmittelbarer Nähe zu Brühl und inmitten des mit dem Projekt RegioGrün für die Zukunft geplanten dritten Grüngürtels der Stadt, liegt das beeindruckende „Landgut Neu Engeldorfer Hof” ideal und wird den späteren Bewohner ein einzigartiges Wohngefühl bieten.

Tags: Köln, Landgut Neu Engeldorfer Hof, Denkmalschutzimmobilie

Kammgarnquartier

Augsburg

Das Kammgarnquartier befindet sich mitten im Wohnviertel am Schäfflerbach, das mittlerweile zu den Top-Wohnlagen Augsburgs zählt. Hier entsteht eine moderne und nachhaltige Flanierkulisse mit höchstem Wohnfühlfaktor.

Tags: Augsburg, Kammgarnquartier, Denkmalgeschützte Immobilien

Starkenburg-Residenz

Heppenheim

Das Objekt „Starkenberg-Residenz” liegt in idyllischer Lage am Fuß des Odenwaldes in Heppenheim. Das zur komfortablen Wohnresidenz ausgebaute rund 150 Jahre alte Gebäude im Stil einer klassizistischen Schlossanlage liegt inmitten eines 50.000 Quadratmeter großen Parks. Im ersten Bauabschnitt sind Wohnsuiten mit bis zu 3,60 Meter hohen Decken käuflich zu erwerben. Hochwertiges Eichenparkett, Design-Bäder sowie ein Fitnessbereich gehören zur Ausstattung.

Tags: Heppenheim, Starkenburg-Residenz, Denkmalschutz Immobilie

Denkmalimmobilien in Städten